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Markus Müller ist neuer Listensprecher

Seit 20 Jahren gibt es die Hohenbogenliste, ein Zusammenschluss der Gemeinden Arnschwang, Eschlkam, Gleißenberg, Neukirchen b. Hl. Blut und Rimbach für die wirtschaftliche und soziale Stärkung dieser Region. Listensprecher Josef Christl lud im Jubiläumsjahr - am 20. September 2016 - zur Jahresversammlung ins Gasthaus „Zum Grisln“ ein, um das Vereinsjahr abzuschließen und einen neuen Listensprecher zu wählen.

Markus Müller ist neuer Sprecher der Hohenbogenliste

Vorsitzender Markus Müller blickte auf Baumaßnahmen zurück. Besonders erwähnte er durchgeführte und noch zu vollziehende Straßenbaumaßnahmen von begleitenden Radwegen, Kreisstraßen und Staatsstraßen. Das Fischessen wurde wegen des Zugunglücks in Bad Aibling abgesagt.

Kassier Hermann Gammer konnte auf eine leicht positive Kassenentwicklung zurückblicken. Da im vergangenen Jahr keine Wahl auf dem Programm stand und auch das Fischessen nicht stattgefunden hatte, verwies er t auf 1800 Euro Einnahmen und 300 Euro Ausgaben. Nach einer schnellen Wahl wurde Müller einstimmig – 28 Stimmen – als neuer Listensprecher gewählt.

Unter dem Punkt „Berichte der Kreisräte“ verwiesen die Kreisräte auf die gute Lage des Landkreises. Derzeit gebe es etwa 48 500 Beschäftigte, und die Wirtschaft würde wie noch nie florieren. Aufgrund dessen würden die Steuereinnahmen sprudeln. Die größten zu stemmenden Brocken befänden sich im Bereich Bildung – Aus- und Neubau von etwa Berufsschulen, Realschule Furth im Wald, Sanierung der Technikerschule Waldmünchen – und Straßenbau mit unter anderem dem Bau des Kreisverkehrs in Biberbach. Positiv habe sich die Schließung der Balkanroute für den Landkreis ausgewirkt. Vor der Schließung sei die Situation nur noch mit Mühe zu meistern gewesen. In diesem Bereich seien besonders das alte Krankenhaus in Bad Kötzting und ein Bundeswehrgebäude in Cham ein Glücksfall gewesen, um die Kontingente unterzubringen. Die finanzielle Belastung des Landkreises sei immens gewesen. Bezüglich der Bundespolitik in Sachen Flüchtlingsproblematik kam Kritik zur Sprache. Die Kreisräte informierten über einen Bürotrakt-Neubau des Landratsamtes, über die Eröffnung einer Fachschule für Kindererziehung in Furth im Wald und den aktuellen Bundesverkehrswegeplan im Landkreis. Ein vierspuriger Ausbau der Bundesstraße B 20 nach Straubing und der weitere Ausbau der vierspurigen B 85 in Richtung Bruck würden angestrebt beziehungsweise weiter forciert.

Als positiv wurden das neue Rettungszentrum in Furth im Wald und die konstant gebliebenen Müllgebühren angeführt. Besondere Erwähnung fand die Federführung des Landratsamtes im Bereich „Ausbau schnelles Internet“. Es sei nicht selbstverständlich, dass ein Landratsamt diese Aufgabe übernehme. Dann waren sich alle Anwesenden einig, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Hohenbogenliste, mit den gewählten Kreisräten und auch mit dem Landrat gut sei. Müller wünschte sich auch weiterhin diesen Zusammenhalt, um für das Gebiet der Hohenbogenliste das Optimale heraus holen zu können. (fgh)



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